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Vom Praktikanten zum Azubi

Praktika überzeugend gestalten

Einen guten Praktikumsplatz zu bekommen war früher für viele Schüler die erste große Herausforderung auf dem Weg in den Beruf. Heute sieht die Situation anders aus: Denn wie Azubis und Fachkräfte haben auch schon potenzielle Praktikanten oft die Qual der Wahl – und ein großes Angebot an freien Praktikumsstellen zur Auswahl.

Ein guter Praktikant ist heute deshalb ein rares Gut. Und bleibt dabei der erste Schritt zur Fachkraft von morgen. Ein Grund, sich aktiv um Praktikanten zu bemühen und mit einer interessanten Zeit in Ihrem Betrieb an sich zu binden.

Und übrigens auch für andere Praktikanten interessanter zu werden. Denn nichts ist eine bessere Werbung für ein Praktikum bei Ihnen, als gute Erfahrungen eines ehemaligen Praktikanten. Und nichts abschreckender, als schlechte!

Die wichtigsten Tipps und Tricks rund ums erfolgreiche Praktikum finden Sie in unserem aktuellen Newsletter.

 
 
 

Ein guter Start

Erinnern Sie sich noch an Ihren allerersten Tag im Job? Sicherlich waren Sie nervös, was auf Sie zukommt. Ein gutes Gefühl gibt es, wenn man sich gleich willkommen fühlt und in der ersten Zeit an die sprichwörtliche Hand genommen wird. Wenn Sie also wissen, dass ein Praktikant kommt, bereiten Sie sich als Betrieb schon auf den ersten Tag vor: Geben Sie dem Team Bescheid, wann der Praktikant startet und was Sie über ihn wissen. Bereiten Sie zum Beispiel Arbeitskleidung oder Arbeitsmittel vor, damit gleich am ersten Tag alles bereitsteht, und bestimmen Sie einen Ansprechpartner, der den Praktikanten am ersten Arbeitstag empfängt, herumführt und über die Zeit des Praktikums begleitet. Geben Sie auch Ihrem Praktikanten die Chance, sich vorzubereiten: zum Beispiel, indem Sie ihm sagen, wie die Arbeitszeiten sind, ob er etwas Bestimmtes mitbringen muss (Arbeitskleidung etc.) und bei wem er sich am ersten Tag anmelden soll. Nur wer die Regeln kennt, kann sich auch danach verhalten!

 
 
 
 
 

Abwechslung bieten

Um einen möglichst umfassenden Eindruck sowohl von Ihrem Betrieb als auch vom Beruf zu vermitteln, sollten Sie dem Praktikanten die Chance geben, in möglichst viele Arbeitsbereiche hineinzuschnuppern. Und mehr als nur zu schnuppern. Denn Praktikum bedeutet vor allem: praktisch arbeiten! Überlegen Sie sich also am besten schon vorher mit Ihrem Team, wo Ihr Praktikant gut einsteigen und erste Aufgaben übernehmen kann. Nur so stellen Sie und auch Ihr Praktikant fest, was er gut kann, was ihm Spaß macht und wie schnell und gut er Neues lernt. Das Motto dabei: Fördern und fordern oder den richtigen Punkt finden zwischen Langeweile und Überforderung. Oft gar nicht so einfach, aber auch hier gilt: Reden hilft!

 
 
 

Reden und zuhören

Egal, ob es richtig gut läuft, gar nicht gut oder irgendwo dazwischen: Reden Sie darüber. Und zwar mit Ihrem Praktikanten. Nur so finden Sie heraus, wie es ihm bei Ihnen gefällt, wo es hakt, was er gerne noch lernen würde usw. Sagen auch Sie dem Praktikanten, wie er sich schlägt. Dadurch kann er schon früh ein Gefühl dafür entwickeln, worauf es bei dem Job ankommt, was er gut macht, wo er noch besser werden kann und ob der Beruf seinen Begabungen entspricht.

Und: Er lernt das Team und Sie als Chef besser kennen. Denn auch die Kommunikation und eine faire Haltung können ausschlaggebend dafür sein, ob der Praktikant sich für eine Ausbildung in Ihrem Betrieb entscheidet.

 
 
 
 
 

Fair bewerten

Geht es um ein schulisches Pflichtpraktikum, müssen Sie den Schüler gegebenenfalls am Ende bewerten. Seien Sie dabei gerecht – aber auch realistisch. Nur so kann der Schüler einen Mehrwert aus Ihrer Bewertung ziehen.

Aber auch unabhängig von einer schulischen Beurteilung sollten Sie mit dem Praktikanten ein abschließendes Gespräch führen und sich über die vergangenen Wochen austauschen. An dieser Stelle können Sie auch nach den weiteren Plänen des Praktikanten fragen und – sofern Sie interessiert sind – anmerken, dass Sie sich eine Ausbildung in Ihrem Betrieb für ihn gut vorstellen könnten.

 
 
 

Kontakt halten

Nicht immer steht der Schulabschluss des potenziellen Azubis unmittelbar bevor. Fragen Sie daher ruhig nach, ob und wie Sie Kontakt halten können, sodass Sie zu einem späteren Zeitpunkt noch einmal einen Ausbildungsplatz anbieten können.

Und nicht vergessen: Kleine Geschenke erhalten die Freundschaft. Wie wäre es also mit einem kleinen Abschiedsgeschenk und Dankeschön, das Ihren Praktikanten auch später noch an die Zeit bei Ihnen erinnert? Werbegeschenke der Initiative ZEIT ZU STARTEN gibt es im ZVSHK Online-Shop.

Jetzt heißt es auch für Sie: Zeit zu starten! Mit unseren praktischen Tipps steht einer erfolgreichen Nachwuchssuche hoffentlich nichts mehr im Wege. Viel Erfolg!

 
 
 
 
 

ZEIT ZU STARTEN ist die Ausbildungsinitiative Ihrer SHK-Organisation. Sie hilft Jugendlichen bei der Berufswahl und auf ihrem Weg ins SHK-Handwerk, informiert Eltern und Lehrer und unterstützt auch Sie: zum Beispiel mit kostenlosem Infomaterial und aktuellen Hinweisen und Tipps rund um das Thema Ausbildung. Fragen Sie Ihren Landesverband.

              
 
 
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    Wir danken unseren Premiumpartnern für ihre Unterstützung der Initiative: